Montag, Oktober 21, 2019
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Das Umland

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Spreetal ist von jeder Menge Seen umgeben. In unmittelbarer Nachbarschaft liegen der Scheibesee, der Bernsteinsee, der Dreiweiberner See und das Speicherbecken Lohsa II. Außerdem befinden sich in einem etwas erweiterten Umkreis folgende Seen:Scheibesee

  • Silbersee
  • Mortkaer See
  • Spreetaler See
  • Knappensee
  • Bärwalder See
  • Neuwieser See
  • Blunoer Südsee
  • Sabrodter See
  • Partwitzer See
  • Sedlitzer See
  • Geierswalder See
  • Senftenberger See
  • Erikasee

Die Auflistung ist unvollständig, denn es gibt noch viele weitere kleine Seen, und stellt keine Rangordnung oder Sortierung nach Größe oder Ähnlichem dar. Wegen der vielen Seen, die fast alle ehemalige Tagebaue waren, kam das Gebiet zu seinem Namen - Lausitzer Seenland. Einen guten Überblick über das Umland von Spreetal erhält man auf der Satellitenkarte unter dem Menüpunkt „Gemeinde“. Leider ist dieses Bild mindestens fünf Jahre alt und gibt damit nicht mehr den aktuellen Stand wieder.

Um viele unserer Seen existieren asphaltierte Wege, die so gut sind, dass sie in Skater-Kreisen „Black Ice“ genannt werden. Dieses gut ausgebaute Wegenetz lädt zum Radwandern oder Skaten geradezu ein. Als Wegweiser dienen die Wegmarkierungen oder die aktuellen Wanderkarten unserer Gegend. Für einen Imbiß unterwegs findet sich immer eine liebevoll eingerichtete Gaststätte.

Rundweg um die Seen

Unsere Gegend, obgleich vom Bergbau stark geprägt, ist schon weitgehend so gut renaturiert, dass man sie in großen Bereichen nicht mehr als ehemalige Bergbaugelände identifiziert, sondern sie als Naturidylle wahrnimmt. Hier sind viele Tierarten heimisch. Neben Vögeln wie Buntspecht, Habicht und Graureiher gibt es natürlich auch Füchse, Rehe und jede Menge Wildschweine. Sogar der Wolf ist, zum Ärger der Tierhalter und ängstlicher Zeitgenossen, in unserem Seenland mit mehreren Rudeln vertreten. Wie durch die Aufzählung der heimischen Tierarten zu vermuten ist, ist unser Gebiet sehr waldreich. Vornehmlich sind es allerdings Kiefernwälder, die hier die Landschaft prägen. Aber diese Wälder sind reich an Beeren und Pilzen.

Der Scheibesee Reh

Einen richtigen Geheimtipp, was man unbedingt gesehen haben muss, wenn man im Seenland war, habe ich leider nicht. Was aber bis jetzt noch jeden beeindruckt hat, ist eine für Besucher umgerüstete Förderbrücke aus dem nahegelegenen ehemaligen Tagebau Klettwitz. Sie steht im Besucherbergwerk Lichterfeld und gehört mit rund 500 Metern Länge und einer Höhe von etwa 74 Metern (in einem offenem Tagebau ist die Höhe bis zum Grund noch größer, da es ja noch die Kohlegrube gibt) zu den größten fahrbaren Arbeitsmaschinen, die die Menschheit je gebaut hat. Sie diente zum Freilegen der Kohleflötze, also zum Abbaggern des Abraums. Mehr dazu gibt es dann unter der Rubrik „Ausflugstipps“ im Menü.